MARKE Steiermark
Steirische Erfolgsgeschichten
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Global ist die wirtschaftliche Lage angespannt und die Stimmung eher gedrückt. Die folgenden Erfolgsmeldungen beweisen jedoch die Stärken des Standorts Steiermark.
Ringana: Expansion zum 30-Jahr-Jubiläum
Aus einer mutigen Idee von zwei Menschen ist in drei Jahrzehnten eine der dynamischsten Erfolgsgeschichten der europäischen Frischekosmetik- und Supplements-Branche geworden. In 30 Jahren wuchs RINGANA von 2 auf bald 1.000 Mitarbeiter:innen, von 0 auf rund 300 Millionen Euro Umsatz, von einem Markt auf fast 40 internationale Märkte. Das Produktsortiment liegt aktuell bei mehr als 70 Frischeprodukten.
Früh wurde das Portfolio von Frischekosmetikprodukten konsequent erweitert: erst um Caps (Kapseln), später um Drinks und Packs und dann um eine Sportlinie – immer mit dem gleichen Anspruch: maximale Frische, kompromisslose Wirksamkeit und eine Philosophie, die sich an den Werten Exzellenz und Trendsetting orientiert. „Unsere Produkte sind nie statisch. Frische bedeutet für uns auch ständige Weiterentwicklung. Sobald wir eines unserer Produkte verbessern können, tun wir das!“, betont Co-Gründerin Ulla Wannemacher. Zum 30-jährigen Jubiläum bleibt RINGANA sich treu: keine limitierten Jubiläumsprodukte, keine Rückblicke in Formeln von gestern. Stattdessen werden bestehende Formulierungen weiterhin konsequent auf das nächste Level gehoben, ist Gründer Andreas Wilfinger stolz.

Spar: 100 Lehrstellen ausgeschrieben
Die aktuell schwierige wirtschaftliche Lage spiegelt sich auch auf dem Lehrstellenmarkt wider. Laut Lehrstellenstatistik des AMS Steiermark wurden 2025 um 7,4 Prozent weniger Lehrstellen angeboten als noch im Vorjahr. Gute Nachrichten gibt es in dieser Hinsicht von Spar Steiermark und Südburgenland, wo man ab Herbst 2026 wieder 100 Lehrstellen – in über 10 Lehrberufen vom klassischen Einzelhandel über Bürokaufmann/frau bis hin zu Berufen in den Produktionsbetrieben – anbietet. Alle Lehrlinge erwarten eine moderne und praxisnahe Ausbildung, viele Benefits und eine Bezahlung über dem Kollektivvertrag. Dazu warten auch viele Aus- und Weiterbildungsangebote wie Lehre mit Matura, Zusatzausbildungen sowie geplante Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Ausbildung. Bewerbungen für den Ausbildungsstart im Herbst sind ab sofort möglich. „Spar steht in der Steiermark und im Südburgenland seit Jahrzehnten für Sicherheit und Verlässlichkeit – als Nahversorger und als regionaler Arbeitgeber. Als familiengeführtes Unternehmen bieten wir Lehrlingen eine fundierte Ausbildung mit Zukunft und echte Entwicklungschancen, oft ganz in der Nähe, denn Ausbildungs- und Arbeitsort liegen meist direkt vor der Haustür“, so Christoph Holzer, Geschäftsführer Spar Steiermark und Südburgenland.

Historischer Höchstwert: Steiermark als Forschungs- und Entwicklungsstandort
Die Steiermark festigt mit einem Rekordwert der Forschungs- und Entwicklungsquote von 5,31 Prozent ihre Spitzenposition als Forschungs- und Innovationsland Nummer 1 in Österreich und bleibt auch weiterhin unter den Top-Regionen in Europa. Das zeigt die letzte Erhebung der Statistik Austria zu den Forschungs- und Entwicklungsquoten für 2023. Mit einer regionalen F&E-Quote von 5,31 Prozent konnte die Steiermark ihren Top-Wert sogar noch weiter steigern und liegt damit mit Abstand vor Wien (3,95 Prozent) sowie Oberösterreich (3,52 Prozent) an der Spitze. Insgesamt werden in der Steiermark pro Jahr 3,25 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben. „Die F&E-Quote von 5,31 Prozent ist der beste Beweis, dass die Standortpartnerschaft in der Steiermark hervorragend funktioniert. Der historische Wert ist das Ergebnis der engen und erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand. Die gute Zusammenarbeit mit dem Bund, der EU und den jeweiligen Förderprogrammen hat ebenfalls zum Erfolg beigetragen“, so Willibald Ehrenhöfer, Landesrat für Wirtschaft, Arbeit, Finanzen, Wissenschaft und Forschung.

Andritz AG: 350 neue Arbeitsplätze
Der steigende Energiebedarf führt auch zu einer wachsenden Nachfrage nach Turbogeneratoren, die als Brückentechnologie einen wichtigen Beitrag zur dezentralen Stromerzeugung und Stabilität der Stromnetze leisten. Der internationale Technologiekonzern Andritz fertigt diese Generatoren seit über 70 Jahren erfolgreich im steirischen Weiz. Der Konzern reagiert auf die weltweit steigende Nachfrage nach Turbogeneratoren und investiert bis 2028 im höheren zweistelligen Millionenbereich in den Ausbau seiner Standorte in Weiz und Linz. Durch den Ausbau entstehen in den kommenden Jahren insgesamt 350 neue qualifizierte Arbeitsplätze. Ab sofort werden in der Steiermark und in Oberösterreich deshalb Fachkräfte in Engineering und Projektabwicklung wie Maschinenbautechniker:innen, Elektrotechniker:innen, Mechatroniker:innen sowie in der Fertigung u. a. Schweißer:innen, Fertigungstechniker:innen und viele weitere Spezialist:innen gesucht. Am Standort Weiz entstehen bis 2027 neue Produktionshallen und Anlagen für die Generatorfertigung, hier werden auch neue Mitarbeitende in den Bereichen Engineering und Projektabwicklung benötigt. Zukünftig werden hier luftgekühlte Turbogeneratoren sowie zentrale Komponenten für wasserstoffgekühlte Typen – darunter Rotoren und Statorstäbe – gefertigt.

ZAT Gründerzentrum Montanuniversität Leoben: ZAT-Start-ups bringen über 4,8 Millionen Euro
Die nachhaltigen Start-ups des Inkubators der Montanuniversität Leoben (ZAT Leoben) und der Stadt Leoben beweisen einmal mehr, welches Innovationspotenzial in der Region Obersteiermark steckt. Im Jahr 2025 konnten fünf ambitionierte Start-ups und Spin-offs, die am ZAT betreut und begleitet wurden, mehr als 4,8 Millionen Euro an Förderungen und Investitionen für ihre Projekte nach Leoben holen. Der Fokus der unterstützten Vorhaben liegt auf Zukunftstechnologien in den Bereichen Hightech, Materialien, Nachhaltigkeit und Digitalisierung – mit Lösungen, die nicht nur technologisch, sondern auch gesellschaftlich Wirkung zeigen.
Das ZAT-Start-up Fiber Elements schloss eine beeindruckende Seed-Finanzierungsrunde in Millionenhöhe ab, um seine automatisierte Produktion von Basaltfaserkomponenten zu skalieren.
Neben dem Investment wurden weitere vier Teams – MPC2 (das Team im Bild), ACR Materials, Polydecypher und Cairos – durch Förderungen von Bund, Land und EU unterstützt. Die Mittel stammen aus verschiedenen Programmen der FFG, AWS und SFG. Die Projekte reichen von hochspezialisierter Prüftechnologie für metallische Werkstoffe über Deep-Tech-Lösungen bis hin zu KI-basierter Datenanalytik.

Steiermark Tourismus: Steiermark immer beliebter
Mit 1.465.754 Nächtigungen verzeichnet Graz im Jahr 2025 einen Anstieg um 5,2 Prozent bzw. rund 72.500 zusätzliche Nächtigungen gegenüber dem Vorjahr. Damit wurde ein neuer Bestwert erreicht. Gleichzeitig war das Bettenangebot in der Stadt so hoch wie nie zuvor, und auch der gemeinsame Werbedruck (Tourismusverband Region Graz gemeinsam mit Steiermark Tourismus) erreichte ein Rekordniveau.
Der Inlandsmarkt entwickelte sich mit 1,8 Prozent stabil, der wichtigste internationale Markt Deutschland legte um 3,2 Prozent zu. Während im Vorjahr vor allem Polen starke Zuwächse verzeichnete, sorgten 2025 insbesondere Italien, Ungarn, Kroatien, Slowenien und China für Dynamik. Betrachtet man die Reisesaisonen, bleiben die stärksten Monate Juli und August. Auch September und Oktober etablieren sich zunehmend als „echte“ Reisemonate, der Advent brachte im Dezember ebenso erfreuliche Zahlen. Das Segment des klassischen Städte- und Kulturtourismus (Leisure-/Privatreisen) entwickelt sich stark: Zahlreiche Kultur-, Sport- und sonstige Veranstaltungen sorgten für eine starke Gästedynamik – zum Jahresende insbesondere Grazer Advent und Silvesterveranstaltungen. Auch Gruppenreisen waren über das gesamte Jahr hinweg deutlich spürbar.

Regionalmanagement Obersteiermark Ost GmbH: Innovatives e-Car-Sharing-Pilotprogramm
Seit 15. Dezember steht in Krieglach ein E-Auto zur gemeinsamen Nutzung bereit. Car Obersteiermark – kurz CARO – stellt einen Hyundai KONA Elektro zur Verfügung. „Das Angebot richtet sich an alle, auch Führerscheinneulinge“, betont Krieglachs Bürgermeisterin Regina Schrittwieser. Die Vorzüge liegen auf der Hand: „Mit E-Car-Sharing spart man sich die hohen Kosten für den Kauf und die Instandhaltung eines eigenen Autos. Man ist so flexibel wie mit dem eigenen Auto, ist kostengünstig unterwegs und schont außerdem die Umwelt“, weiß Jochen Werderitsch, Projektinitiator und Geschäftsführer der Regionalmanagement Obersteiermark Ost GmbH. Die Tarife sind transparent und fair: Fahrten kosten 6 Euro pro Stunde bzw. 72 Euro pro 24 Stunden. Pro Buchung sind 300 km inkludiert, darüber hinaus werden 0,10 Euro je weiterem Kilometer verrechnet. Die einmalige Registrierungsgebühr beträgt 20 Euro, davon werden 10 Euro als Fahrtguthaben gutgeschrieben. Die Registrierung erfolgt online über caro.obersteiermark.at. Nach der Fahrt wird das Auto am Standort abgestellt, an die Ladesäule angeschlossen und der Ladevorgang mit der im Fahrzeug hinterlegten Ladekarte gestartet. Das Laden am Standort ist kostenlos. Das Regionalmanagement lädt weitere Gemeinden in der östlichen Obersteiermark ein, ebenfalls mitzumachen.

tecTrain GmbH: Österreichweit Maßstäbe setzen
Die steirische tecTrain GmbH zeigt, wie gezielte KI-Weiterbildung Unternehmen im gesamten DACH-Raum bei der digitalen Transformation unterstützt. Das Bildungsunternehmen hat sich österreichweit sowie international erfolgreich positioniert und zählt zu den etablierten Weiterbildungsanbietern für IT- und Business-Skills. Der Erfolg basiert auf einem klaren Fokus: praxisnahe Weiterbildung, die technologische Kompetenz mit strategischer Anwendung verbindet. Es zeigt sich, dass Unternehmen weniger an Tools scheitern, sondern an fehlendem Know-how, um künstliche Intelligenz wirtschaftlich sinnvoll einzusetzen. Genau hier setzt tecTrain an und qualifiziert Fach- und Führungskräfte für fundierte Entscheidungen und nachhaltige Umsetzung. Ein sichtbares Beispiel dafür ist ein in Graz entwickelter ISO-zertifizierter KI-Manager-Lehrgang, der mittlerweile zu den meistgebuchten seiner Art in Österreich zählt. Die hohe Nachfrage unterstreicht den wachsenden Bedarf an hochwertiger KI-Weiterbildung. KI-Kompetenzen made in Styria leisten damit einen messbaren Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen, das Angebot wird weiter ausgebaut.

Volksbank Steiermark: Gestärkte Regionen durch neue Organisationsstruktur
Die Volksbank Steiermark hat ihre organisatorischen Strukturen Ende 2025 umfassend neu ausgerichtet, um die steirischen Regionen nachhaltig zu stärken und die Weichen für eine dynamische Wachstumsphase zu stellen. Mit der Optimierung der vertrieblichen Organisation rückt die Bank regionale Kundennähe, Effizienz und klare Verantwortlichkeiten weiter in den Mittelpunkt. Kernstück der Neuausrichtung ist die Ausweitung des erfolgreichen Spezialisierungsmodells aus der Kundenberatung auf die Führungsebenen – sowohl steiermarkweit als auch innerhalb der sieben Regionen (Aichfeld-Murau, Ennstal, Gleisdorf-Weiz, Graz, Hochsteiermark, Süd-Oststeiermark und Süd-Weststeiermark). Ein neu formiertes Führungsteam in den Bereichen Privatkunden-, Firmenkunden- und Veranlagungsgeschäft fungiert dabei als zentraler Ansprechpartner für den gesamten Vertrieb. Ergänzt wird dieses durch die Bereiche Projektfinanzierung und Kundenservice-Center, die gemeinsam für eine optimale Unterstützung der Regionen und ihren rund 190 Vertriebsmitarbeitenden verantwortlich sind. Die Reorganisation bildet die Grundlage dafür, die sieben Regionen noch gezielter zu betreuen und ihre Entwicklung weiter voranzutreiben.

Payer Group: 80-jähriges Firmenjubiläum
Die Payer Group feiert ihr 80-jähriges Bestehen und zählt weltweit führende Marken zu ihren Kund:innen. Der Hauptsitz der Unternehmensgruppe befindet sich im steirischen St. Bartho-lomä. Payers Technologie- und Innovationszentrum spezialisiert sich auf die Herstellung von Produkten für die Medizintechnik – in den Bereichen Diagnostik, Patient Care, Chirurgie und Personal Health. Seit 80 Jahren steht Payer für Qualität, Innovationskraft und eine Unternehmenskultur mit dem Menschen im Mittelpunkt. Aus der Gründungsidee von 1946 entwickelte sich ein international tätiges Unternehmen mit klarer Wertebasis und nachhaltiger Strategie. Technologischer Fortschritt, Designkooperationen und konsequente Weiterentwicklung führten früh zu internationalem Erfolg und zur Erweiterung des Portfolios um neue Geschäftsfelder wie Medizintechnik. In den vergangenen Jahren investierte Payer gezielt in den steirischen Hauptsitz, Infrastruktur und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen unterstreichen die Marktposition. Ein zusätzlicher Standort in Malaysia stärkt die globale Aufstellung und Resilienz. Im Bild: Der Unternehmenssitz in St. Bartholomä.

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