Daten & Fakten
Stadt der Zukunft – Daten & Fakten
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Weltweit wird versucht, Städte zukunftsfit zu machen. Ob durch alternative Energien oder die Verkehrswende: Die Ideen für eine „Stadt der Zukunft“ sind vielfältig.
Sicherheit verbessern
Das Gefühl subjektiver Sicherheit ist im Verkehrsgeschehen und im gesamten urbanen Raum sehr hoch, da unter anderem Tempolimits an die Funktionen der Straßen angepasst werden. Durch eine kriminalitätsverhütende Stadtplanung und ausreichende Beleuchtung wird die Sicherheit der Stadtbewohner:innen erhöht.
Mobilität grün gestalten
Radwege und Öffentliche Verkehrsmittel (ÖV) werden ausgebaut und erhalten mehr Spuren (etwa anstelle von Parkplätzen für Autos). ÖV werden günstiger und flächendeckend barrierefrei. Der gesamte Stadtverkehr (Personen- und Güterverkehr) erfolgt treibhausgasneutral und (nahezu) emissionsfrei, auch durch die Nutzung kleinerer Elektrofahrzeuge, die durch erneuerbare Energien
betrieben werden.
Nutzen statt besitzen
Elektro-Car-Sharing und Fahrradverleihsysteme (inklusive Lastenräder) führen dazu, dass deutlich weniger Privat-Pkws unterwegs sind. Auch bei Geräten wie Waschmaschinen, Bohrmaschinen oder Hochdruckreinigern lohnt sich eine gemeinschaftliche Nutzung etwa in der Wohneinheit. Reparatur- und Tauschläden vor Ort vermeiden Neuanschaffungen in kurzer Taktung und sparen damit Transporte und Ressourcen ein. Gemeinschaftlich genutzte Räume (z. B. Waschhaus, Werkstätten) reduzieren den Wohnflächenbedarf pro Kopf und den Ressourcenverbrauch und verbessern das Zusammenleben.
Grünes Umfeld schaffen und bewahren
Grün- und Wasserflächen zur Erholung werden geschaffen – auch innerhalb der Wohngebiete, um lange Wege ins Umland zu vermeiden. Dafür werden auch Dach- und Fassadenflächen genutzt. Begrünte Plätze und Straßenräume sorgen für mehr Lebensqualität.
Mehr Platz für Begegnungen
Die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum steigt. Sitzgelegenheiten ohne Konsumzwang mit geringer Lärm- und Schadstoffbelastung sind durch ein neues Parkraummanagement großzügig vorhanden und die Trennungswirkung von Verkehrsachsen wird aufgehoben.
Wohngebiete neu denken
Ruhiges Wohnen wird ermöglicht, etwa durch geschlossene Bauweise und das Schaffen von grünen Innenhöfen. Bezahlbares Wohnen bewirkt, dass Arm und Reich nicht länger räumlich getrennt sind. Wohngebiete werden an unterschiedliche Bedürfnisse von Jung und Alt angepasst.
Kurze Strecken
Nicht nur die Bewohner:innen, sondern auch alle Produkte des täglichen Lebens sollen möglichst kurze Strecken zurücklegen. Gemüse wird etwa direkt im Wohngebiet angebaut, Energie wird durch PV-Anlagen auf den Dächern erzeugt.






