MARKE Steiermark
Daten & Fakten
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Wir haben einen Überblick über Daten und Fakten aus der heimischen Wirtschaft und Bevölkerungsentwicklung.
Weniger Steuereinnahmen: Von 2022 auf 2023 gab es im Gegensatz zu den beiden Vorjahren einen marginalen Rückgang der Steuereinnahmen um 0,1 Prozent. Der Rückgang der Ertragsanteile, die zwei Drittel der gesamten Gemeindeeinnahmen ausmachen, beträgt 2,4 Prozent und ist durch sinkende Gesamtsteuereinnahmen bedingt. Da gleichzeitig ein leichter Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen war, fiel die Steuerkraft-Kopfquote landesweit um 0,4 Prozent.
Graz bleibt Spitzenreiter: Im Bezirksvergleich lagen 2023 bei der Steuerkraft-Kopfquote die städtischen Industriebezirke der Obersteiermark plus Graz-Umgebung recht weit vorne. Spitzenreiter bleibt klar Graz mit fast einem Drittel aller landesweiten Abgaben und Steuern des Gemeindebereichs.
Zahl der Geburten: Der Trend zu weniger Kindern setzt sich fort: Die Zahl der Geburten betrug in der Steiermark im Jahr 2023 10.375 und ist damit um 316 bzw. 3,0 Prozent niedriger als 2022. Dadurch verringerte sich die Zahl der Kinder pro Frau von 1,38 auf 1,33.
Höhere Lebenserwartung: Die Lebenserwartung hat sich durch den Rückgang der Sterblichkeit erhöht (2023: Frauen 84,4 Jahre bzw. Männer 79,4 Jahre; 2022: Frauen 84,1 Jahre bzw. Männer 79,0 Jahre). Damit ist das Vor-Corona-Niveau (2019: 84,7 bzw. 79,5 Jahre) fast wieder erreicht.
Arbeitsplätze geschaffen: Das AMS Steiermark begleitet mit dem Unternehmensgründungsprogramm UGP geeignete arbeitsuchende Personen auf dem Weg in die Selbstständigkeit. 657 Neo-Unternehmer:innen haben 2024 im Rahmen des Programmes 145 zusätzliche Jobs geschaffen.
Export im Ländervergleich gleichbleibend: Der steirische Anteil an den österreichischen Exporten blieb im 1. HJ 2024 mit 15 Prozent gleich gegenüber dem Vorjahr, womit die Steiermark bundesweit bei den Exporten auf dem vierten Platz steht, hinter Oberösterreich (25,7 Prozent), Wien (15,5 Prozent) und Niederösterreich (15,1 Prozent).
Positive Handelsbilanz: Die Steiermark weist für die Jahre 2010 bis 2023 eine positive Handelsbilanz (Exporte minus Importe) auf. Auch im 1. HJ 2024 ist das Exportvolumen deutlich höher als das Importvolumen (+4,12 Mrd.). Die Steiermark liegt damit, wie schon im Vorjahr, an zweiter Stelle hinter Oberösterreich (+6,1 Mrd. Euro).
Tourismus boomt: Das Kalenderjahr 2024 weist mit erstmals 4,5 Mio. Gästen (+2,2 Prozent) und 13.961.900 Nächtigungen (+1,7 Prozent) neue Höchstwerte auf. Der Winterauftakt mit den Monaten November und Dezember 2024 ist vielversprechend: 553.300 Gäste (+5,0 Prozent) und 1.577.000 Nächtigungen (+6,0 Prozent) bedeuten einen satten Vorsprung in die folgenden zwei Drittel der Wintersaison bis Ende April.
Lehrlingszahlen stabil: Insgesamt 14.306 Lehrlinge wurden 2024 in einem betrieblichen Lehrverhältnis ausgebildet, das ist ein Rückgang von 2,6 Prozent gegenüber 2023. Ebenfalls rückläufig sind die überbetrieblichen Ausbildungsverhältnisse mit einem Minus von 2,2 Prozent. Unterm Strich ergibt das für 2024 eine Gesamtzahl von 14.928 Lehrlingen, was einem Minus von 2,5 Prozent entspricht – in Anbetracht der eher schwierigen wirtschaftlichen Lage ist der Rückgang jedoch vernachlässigbar.
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