Holz
Starke Impulse
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Der lebendige Wirtschaftszweig der Wald- und Holzwirtschaft wächst stetig und beschäftigt alleine in der Steiermark mehr als 55.000 Personen entlang der Wertschöpfungskette Holz. Holz erreicht mit seinem einzigartigen Eigenschaften-Bündel im Einsatz auch immer wieder Superlative. Mutige Impulse und Innovationen dazu im Überblick.
Japan is calling
Der Blickfang des österreichischen Pavillons bei der Expo 2025 in Japan ist ein 16,5 Meter hohes, spiralförmiges Notenband aus Holz. Es wurde in einer einzigartigen Geometrie und in innovativer sowie CO2-minimierter Bauweise gefertigt. Die Holzskulptur zeigt die ersten Takte der „Ode an die Freude“ und steht als Symbol für Dynamik, Eleganz und Innovation.

Hoch hinaus
Das HoHo Wien in der Seestadt Wien setzt ein klares Statement für Innovation, Nachhaltigkeit und Moderne, indem es die Vision einer ökologischen und zukunftsorientierten Immobilie in einem weltweit noch nie da gewesenen Holzhochhaus bündelt. Die intelligente Hybridbauweise – also die Mischbauweise von Holz und Beton – ist nicht nur aus ökologischer sowie wirtschaftlicher Sicht effizient umgesetzt.

Holz verbindet
Die derzeit größte, freitragende, für den Schwerlastverkehr zugelassene Holzbrücke Europas verbindet St. Georgen mit St. Lorenzen und ist eine Meisterleistung des steirischen Holzbaues. 550 m³ splintfreies steirisches Lärchenbrettschichtholz wurde in der Konstruktion mit 69 Tonnen Stahlverbänden verwendet. Die Brücke ist 85 m lang, 8,60 m breit und überragt mit 25 m Höhe und einer Stützweite von 45 m freitragend die Mur.

im Hightech-Einsatz
Das Pionierzentrum Wood Vision Lab ist eine Kooperationsinitiative, mit der aus Holz das Hightech-Material der Zukunft gemacht wird und damit einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leistet. Mittlerweile sind die ersten Hightech-Holzbauteile sogar in der Serienentwicklung – etwa bei namhaften Herstellern wie BMW oder Siemens Mobility. Der Rohstoff Holz hat sich somit gegenüber einem Aluminium- oder Stahlverbund durchgesetzt.

Ausgezeichnet
Am 25. Oktober 2024 wurde in Graz wieder die biennal vom Verein BauKultur Steiermark ausgeschriebene GerambRose an beispielhafte Projekte zur Würdigung der gemeinsamen Leistung von Planer:innen, Bauherrschaft und Ausführenden verliehen. Unter den Siegerprojekten war auch die Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Grottenhof, bei der der renovierte Bestand und der in die Landschaft eingebundene Neubau aus Holz sich zu einem inspirierenden Bio-Kompetenzzentrum zusammenfügen.







