Dem Aufschwung den Weg ebnen
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© Land Steiermark
Die Steiermark lässt sich trotz Corona nicht vom Ausbau der Verkehrsinfrastruktur abhalten. Investitionen bringen Beschäftigung und Standortvorteile.
Damit die Wirtschaft wieder kräftig in Schwung kommen kann, braucht sie Bewegungsfreiheit. Und zwar ganz wörtlich genommen: Die Infrastruktur für Transport und Verkehr spielt eine entscheidende Rolle, um die Steiermark wieder auf den Erfolgsweg zurückzubringen. Die Landesregierung gönnt sich daher keine krisenbedingte Pause beim Mobilitätsausbau, im Gegenteil – sowohl für Straße und Schiene bringt das Jahr 2021 ein umfangreiches Investitionsprogramm.
Wirtschafts- und Beschäftigungsimpulse sollen diese Investitionen bringen, sagt der steirische Landesverkehrsreferent LH-Stellvertreter Anton Lang. Sein Ressort veranlasst Sanierungen, Umfahrungen und Ausbauprojekte auf den Landesstraßen mit einem Volumen von über 100 Millionen Euro – und das umfasst nur die elf größten Projekte, die aktuell vorangetrieben werden. „Die umfangreichen Sanierungen und Neubauten bei unseren Landesstraßen sorgen für unverzichtbare Impulse für die heimische Bauwirtschaft gerade jetzt in der schwierigen Corona-Phase und schaffen und sichern Arbeitsplätze. Außerdem bedeuten sie eine Aufwertung der Wirtschaftsstandorte in den steirischen Regionen“, sagt Lang. In seine Zuständigkeit fällt ein Netz aus Landesstraßen, das sich über mehr als 5.000 Kilometer erstreckt.
Belastetes Straßennetz
Die immer häufiger auftretenden Unwetterschäden machen diesen Verkehrsadern schwer zu schaffen. Darunter leide auch die Verkehrssicherheit, gibt Lang zu bedenken. Darum sei es umso wichtiger, vorausschauend in das Straßennetz zu investieren. Auch wenn sich durch die Arbeiten an den Baustellen für manche Verkehrsteilnehmer zwischenzeitlich Verzögerungen ergeben: „Ich ersuche alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis, wenn es aufgrund von Bauarbeiten da und dort zu Behinderungen oder Wartezeiten kommt. Aber schließlich kommen diese Arbeiten uns allen zugute“, sagt Lang. Das gilt für die körperliche Gesundheit jedes Einzelnen, aber auch für die Vitalität des Wirtschaftsstandortes Steiermark – Entscheidungen über Betriebsansiedelungen hängen auch mit einer optimalen Verkehrsanbindung zusammen.
Diese Anbindung muss nicht zwingend aus Asphalt bestehen. Ein gut ausgebauter öffentlicher Verkehr ist heute für Unternehmen mindestens genauso wichtig wie ein funktionierendes Straßennetz. Attraktive Öffis bringen einen Standortvorteil: Darum setzt das Land vermehrt auf umweltfreundliche Mobilität. „Der zügige Kapazitätsausbau der Schieneninfrastruktur wie aktuell im Süden von Graz ist Voraussetzung für mehr Verkehr auf der Schiene. Elektrifizierungen wie etwa in der Weststeiermark schützen unser Klima, neue und verbesserte Stationen bieten den Fahrgästen mehr Qualität und werden die Wettbewerbsfähigkeit der S-Bahn Steiermark weiter erhöhen“, sagt Lang. Er weist darauf hin, dass die Nutzungsfrequenzen der S-Bahn weniger stark unter Pandemie und Lockdowns gelitten haben als in anderen Bereichen des öffentlichen Verkehrs – für den Landesrat ein Zeichen, dass Angebot und Komfort der Bahnverbindungen bei den Nutzern gut ankommen.
Massive Verbesserungen
Grund genug für das Land Steiermark, trotz Corona am Ausbau des öffentlichen Verkehrsangebotes für Stadt und Land festzuhalten. Verbesserungen soll es auch im Busverkehr geben. „Der neue RegioBus Steiermark geht in den Regionen Mürztal, Liezen, Voitsberg und Hartberg/Fürstenfeld im Juli 2021 mit zum Teil massiven Verbesserungen in Betrieb“, sagt Lang. Er kündigt an, auch in den kommenden Jahren viel Geld für S-Bahn und RegioBus in die Hand zu nehmen.






