Gesundheit
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© NOW Architektur ZT GmbH/KLMS Architekten
Von neuen Gesundheitsimpulsen bis zur wirtschaftlichen Belebung: Wie Förderungen Kapfenberg und die Region nachhaltig verändern.
Wenn im Herbst 2025 die ersten Studierenden in den neuen Gesundheitscampus der FH Joanneum in Kapfenberg einziehen, ist das weit mehr als ein bildungspolitischer Meilenstein. Es ist ein Symbol für den Wandel in der östlichen Obersteiermark – ein Wandel, der gezielt gefördert und gestaltet wird. Und passend dazu feiert der Hightech-Campus der FH Joanneum heuer sein 30-jähriges Bestehen: ein Jubiläum, das auf eine Erfolgsgeschichte verweist, die eng mit Technologie, Nachhaltigkeit und praxisorientierter Ausbildung verbunden ist.
Mit dem neuen Campus in der Innenstadt wird das Studium der Gesundheits- und Krankenpflege räumlich und inhaltlich gestärkt – rund 70 Studierende werden künftig direkt im Herzen Kapfenbergs ausgebildet. Diese Initiative ist dabei weit mehr als ein Ausbildungsprojekt: Sie ist Teil einer groß angelegten Innenstadt-Offensive, bei der Stadt, FH und Land Hand in Hand arbeiten, um urbanes Leben, Wirtschaftskraft und soziale Infrastruktur neu zu denken.

Von Leerstand zu Lebensqualität
Die Transformation der Region wäre ohne zielgerichtete Förderungen kaum möglich. Das Regionalmanagement Obersteiermark Ost setzt mit vielfältigen Programmen dort an, wo Impulse gebraucht werden: in Ortskernen, bei Innovationen, im Wohnbau und bei der Infrastruktur. Programme wie „GründerRaum“ revitalisieren leerstehende Geschäftsflächen, indem sie Eigentümer:innen bis zu 50 % der Sanierungskosten fördern – eine Win-win-Situation für Unternehmer:innen und die Attraktivität der Ortszentren.
Einen ähnlichen Hebel setzt das Fördermodell „Klimagerechtes Wohnen 4.0“ an: Bestehende Gebäude werden zu modernen, leistbaren Wohnformen umgenutzt – ein entscheidender Schritt hin zu lebenswerteren Gemeinden. Besonders in Verbindung mit dem Glasfaserausbau, nachhaltiger Mobilität und Sozialinfrastruktur entsteht so ein Zukunftsraum, der Wohnen, Arbeiten und Forschen zusammenführt.
Von unten nach oben
Die LEADER-Aktionsgruppe Mariazellerland-Mürztal ergänzt dieses Förderbild um eine partizipative Perspektive. Hier können engagierte Menschen, Unternehmen und Initiativen aus 17 Mitgliedsgemeinden Projekte einreichen und Fördermittel – bis zu 250.000 Euro pro Vorhaben – abrufen. Mit einem Fördervolumen von drei Millionen Euro bis 2027 ist LEADER ein demokratisches Entwicklungsinstrument, das die Region direkt aus ihrer Mitte heraus gestaltet.

Zukunftslabor Kapfenberg
Kapfenberg ist ein Paradebeispiel dafür, wie aus Fördermitteln und Visionen reale Lebensqualität entsteht. Der neue FH-Campus wird nicht nur Bildungsstätte, sondern auch Teil einer neuen urbanen DNA. Begrünte Plätze, modernes Stadtmobiliar und bewusst gestaltete Begegnungsräume werden zum Bleiben einladen. Der Slogan „New Vibes“ ist dabei mehr als ein Marketingkonzept – er wird im Stadtraum sichtbar und erlebbar gemacht.
Die Region zeigt somit eindrucksvoll, wie Förderungen nicht nur Lücken füllen, sondern echte Dynamik entfalten können. Ob Hightech-Labor oder Pflegeausbildung, ob Innenstadtbelebung oder nachhaltige Wohnkonzepte – überall, wo heute investiert wird, steht oft eine kluge Förderung am Anfang. Die Region ist auf dem Weg, sich nicht nur neu zu erfinden, sondern zu einem Vorbild für nachhaltige Regionalentwicklung zu werden. Und das mit System – und Herz.
Weitere Infos unter obersteierstark.at






