MARKE Steiermark
Das „Silicon Valley“ der Pellet-Kesselindustrie
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KWB Stammsitz St Margarethen an der Raab © KWB
Als Technologietreiber hat sich Österreich längst einen Namen am internationalen Markt für Biomasseheizkessel gemacht. In der Steiermark hält KWB die Fahne hoch.
Sie exportieren in die ganze Welt und zeigen dem Mitbewerb in Sachen Technologie und Innovation, wohin die Reise geht: Hidden Champions, versteckte Vorzeigeunternehmen, machen sich hierzulande als Kesselproduzenten einen Namen. Angetrieben wird der Boom von der zunehmenden Popularität von nachhaltigen Heizungsformen, darunter auch Pellets. Dabei ist besonders die Nachfrage aus dem Ausland besonders stark: 2022 belief sich die Exportquote bei Pelletkesseln auf rund 85 Prozent, bei Pelletöfen sogar auf über 95 Prozent. Österreichische Kesselproduzenten haben sich als Technologieführer weltweit einen Namen gemacht, in Branchenkreisen macht sogar schon das Prädikat „Silicon Valley der Kesselindustrie“ die Runde. Einen wesentlichen Anteil an diesem guten Ruf hat sich nicht zuletzt der Biomasse-Pionier KWB erarbeitet – mit einem langjährigen Vorsprung an Know-how.

KWB Energiesysteme ebnete schon früh den Weg für moderne Holzheizungen. Die Kernkompetenz des 1994 gegründeten Unternehmens mit Sitz im steirischen St. Margarethen an der Raab ist die Produktion von sauberen und effizienten Heizsystemen. Neben Heizkesseln bietet KWB auch Solar- und Photovoltaikanlagen, Speichersysteme und intelligente Energiemanagementsysteme an. Mit lokalen Vertriebspartnern ist KWB mittlerweile auf allen Kontinenten vertreten. Die Mission dahinter ist eindeutig: „Die Lösung des Klima-Problems liegt in der intelligenten Erzeugung und Verwendung erneuerbarer Energien. Als Pionier moderner Heizsysteme schaffen wir es, mit zukunftsorientierten Energielösungen, Wärme und Strom in höchstem Maß effizient und nachhaltig zu nutzen“, sagt Helmut Matschnig, der Geschäftsführer der KWB Energiesysteme GmbH.
„Wir sprechen von der saubersten Verbrennung am Markt mit höchster Effizienz bei minimalen Emissionen.“
Ihm zufolge ist das Geschäftsjahr 2024 besser gelaufen als erwartet, besonders die steigende Nachfrage nach ganzheitlichen Energielösungen treibe das Wachstum bei KWB mit den konzernweit über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern voran. „Der Trend zu Eigenversorgung mit Wärme und Strom verstärkt sich“, sagt Matschnig. Weil die Technologieentwicklung bei den Heizkesseln weitestgehend ausgereizt ist – KWB spricht von der „saubersten Verbrennung am Markt mit höchster Effizienz bei minimalen Emissionen“ –, setzt das Unternehmen mittlerweile auf ein intelligentes Energiemanagementsystem, das zur zusätzlichen Vermeidung von Emissionen beitragen soll. Möglich wird das durch die digitale Analyse von Nutzergewohnheiten, Einbeziehung von Wetterprognosen und darauf basierende Optimierung des Energieeinsatzes in Echtzeit. „Durch diese vorausschauende Steuerung wird nicht nur der Energieverbrauch reduziert, sondern auch die Lebensdauer der Komponenten verlängert“, so Matschnig.
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