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Interview

Brüder mit Steel

Unterressort
Industrie
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Lesezeit
2 min
Andreas und Stefan Halwachs © beigestellt

Andreas und Stefan Halwachs © beigestellt

Die Erfolgsgeschichte der Grabner Stahl & Maschinenbau GmbH aus Hartberg setzt sich fort: Die beiden Brüder Andreas und Stefan Halwachs konnten beim Online-Voting von Follow me 8.610 Stimmen sammeln und wurden damit zu den „Nachfolgern des Jahres 2023“ gekürt.

Dieser Betrieb verdient den Sieg in vielfacher Hinsicht. Besonders freut mich natürlich zum einen die erfolgreiche Weiterführung eines traditionellen Leitbetriebs, zum anderen finde ich die bemerkenswerte Innovationskraft bei der Ausbildung neuer Fachkräfte beeindruckend.“ Mit diesen lobenden Worten nominierte Simone Pfeiffer, Leiterin der WKO-Regionalstelle Hartberg-Fürstenfeld, die beiden Brüder Andreas und Stefan Halwachs für den Betriebsnachfolgepreis „Follow Me Award 2023“, den sich das erfolgreiche Duo dann final mit über 8.600 Votes auch sicherte.

Das Unternehmen in Hartberg mit den Geschäftsbereichen Grabner Stahlbau und Grabner Auftragsfertigung ist Anbieter für Hallenbau und Hallensanierung sowie für die individuelle Komponentenfertigung, dem Maschinenbau und der Blechbearbeitung. Als Traditionsbetrieb in der Region steht die Grabner Gruppe seit Jahrzehnten für sichere Arbeitsplätze und verantwortungsvolles Wirtschaften. Die nächste Generation trat selbstbewusst in diese Fußstapfen und hat klare Strategien für die Zukunft im Rucksack. Wir baten die beiden Brüder Andreas und Stefan Halwachs zum Gespräch.

Firmengelände Grabner © beigestellt
Firmengelände Grabner © beigestellt

Oftmals hört man von komplizierten und langwierigen Betriebs-übernahmen. Wie ist die Nachfolge bei der Grabner Gruppe abgelaufen?
Andreas Halwachs: Im Großen und Ganzen sehr positiv. Wir sind beide schon lange im Unternehmen tätig und haben vor der Übernahme schon gemeinsam mit unserem Vater Gottfried Halwachs das Unternehmen geleitet. 2019 hat er sich dann aus der Geschäftsführung zurückgezogen und Anfang 2023 mit der Übergabe seiner Anteile das Ruder ganz übergeben.

Stefan Halwachs: Bei uns gehörtees schon immer zur Firmenkultur, über aufkommende Herausforderungen und mögliche Konflikte aktiv und offen zu reden. Das hat uns auch bei der Übergabe sehr geholfen. Das Wichtigste dabei ist aber, auf der sachlichen Ebene zu bleiben und Emotionen so gut es geht rauszuhalten.

Wie haben Sie sich die Geschäftsbereiche aufgeteilt?
Stefan Halwachs: Andreas ist für die Auftragsfertigung, Blechbearbeitung und den Maschinenbau zuständig, ich für den Stahlbau, Hallenbau und die Hallensanierung.

Was braucht es Ihrer Meinung nach unbedingt für eine erfolgreiche Betriebsübernahme?
Stefan Halwachs: Erstensden Willen von allen Seiten für die Übergabe. Diese Grundlage muss vorhanden sein. Und zweitens muss der Betrieb aus wirtschaftlicher Sicht übernehmbar sein.

Blick in die Zukunft: Welche Ziele haben Sie für Ihr Unternehmen?
Stefan Halwachs: Es tut sich einiges bei uns. Als produzierendes Unternehmen ist es unser Ziel, noch stärker in Automatisierung und digitale Abläufe zu investieren, um uns und unser Angebot weiter zu verbessern.

Zum Abschluss: Was würden Sie angehenden Nachfolger:innen raten?
Andreas Halwachs: Den eigenen Interessen folgen. Das heißt, die Interessen des Nachfolgers sind prinzipiell als wichtiger einzustufen als die Interessen des Übergebers.

Weiter Infos zum "Follow me-Award" der WKO Steiermark:

wko.at/stmk/followme

facebook.com/betriebsnachfolge

instagram.com/followme.betriebsnachfolge

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