Grüne Ideen für lebenswerte Ortszentren
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Landessprecherin Sandra Krautwaschl und Vizebürgermeisterin Judith Schwentner (v. l.) © Philipp Podesser
Mehr Bäume, mehr Bänke, mehr Lebensqualität – mit konkreten Maßnahmen wollen die Grünen in den steirischen Gemeinden für mehr Wohlbefinden der Menschen sorgen. Wie einfach das gehen würde, zeigen neueste Visualisierungen.
Nicht nur in Graz haben die Grünen mit Vizebürgermeisterin Judith Schwentner einiges vor, auch für zahlreiche Städte und Gemeinden in den steirischen Bezirken legt Landessprecherin Sandra Krautwaschl konkrete Vorschläge auf den Tisch, wie man es besser machen könnte. Denn für die Lebensqualität der Menschen vor Ort ist ausschlaggebend, dass sie sich wohlfühlen: Bäume sorgen in heißen Sommern für den nötigen Schatten, Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein, Pflanzen und Wasser tragen ebenfalls entscheidend zu mehr Aufenthaltsqualität bei.
In Graz wird bereits Schritt für Schritt umgesetzt, was Vizebürgermeisterin Judith Schwentner schon im Wahlkampf angekündigt hat: Grüne Meilen sollen in jedem Bezirk nicht nur für mehr Bäume, sondern auch für eine bessere Lebensqualität sorgen. Fußgänger:innen und Radfahrer:innen stehen dabei an erster Stelle der neuen Verkehrspyramide. Am Kaiser-Franz-Josef-Kai in Graz etwa wird Platz für den Radverkehr und Zufußgehende geschaffen – nur eines der vielen Projekte, die im Rahmen der großen Rad-offensive 2030 gemeinsam mit dem Land Steiermark fixiert wurden. Plätze wie der Bischofsplatz, der Tummelplatz und der Griesplatz werden verkehrsberuhigt und für ein Verweilen neu gestaltet – mit dem Ziel, den Menschen wieder mehr Raum in ihrer Stadt zu geben.

Genau hingesehen
Auch in einigen steirischen Bezirksstädten ist der Handlungsbedarf groß: Ortszentren vegetieren vor sich hin, während am Rand des Siedlungsgebiets ein Einkaufszentrum nach dem anderen aus dem Boden schießt.
„Die Menschen haben es satt, dass ihre Umgebung durch Bodenversiegelung und schlechte Raumplanung weiter in Mitleidenschaft gezogen wird“, betont Landessprecherin Sandra Krautwaschl, „es ist die Aufgabe der Politik, es jetzt besser zu machen!“
Aus diesem Grund haben die Grünen Visualisierungen mit konkreten Verbesserungsvorschlägen erstellt. Sie zeigen, dass schon einfache Maßnahmen viel mehr Lebensqualität für Jung und Alt bringen können.
So hätte zum Beispiel Mürzzuschlag eine Umgestaltung dringend nötig, denn derzeit bietet der Stadtplatz vor allem Raum für Autos statt für die Menschen vor Ort. Der Vorschlag der Grünen sieht in erster Linie mehr Aufenthaltsqualität vor: Schatten spendende Bäume sowie Sitzbänke und Spielgeräte für Kinder. Eine großzügige Bepflanzung lockert die versiegelten Flächen auf und sorgt in heißen Sommern über die Verdunstung für Kühlung, ebenso ein kleiner Springbrunnen.
In Leoben ein ähnliches Bild: Hier ist der Hauptplatz zwar durchaus gut frequentiert und vor allem die Gastgärten sind ein Anziehungspunkt. In der warmen Jahreszeit fehlen aber Schatten und Abkühlung. Der Vorschlag der Grünen sieht daher in erster Linie Bäume und dadurch mehr Schatten vor. Sitzbänke laden zum Verweilen ein, Grünflächen tragen nicht nur optisch zu mehr Wohlbefinden bei, sondern sorgen über Verdunstung für einen weiteren Kühleffekt.







