Ressource Mensch
Die Industrie steht hoch im Kurs
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Abwechslungsreiche Jobs, überdurchschnittlich hohe Löhne und Karrierechancen machen die Branchen Metalltechnische Industrie, Fahrzeugindustrie und Elektro- und Elektronikindustrie zu den zentralen Arbeitgebern der Zukunft in der Steiermark.
Wussten Sie, ... dass rund 35 Prozent der regionalen Wertschöpfung aus der industriellen Produktion – inklusive Energieerzeugung – kommen? … dass die Beschäftigten der Industrie in den innovativsten Branchen der Steiermark arbeiten? ... oder dass Industrielehrlinge überdurchschnittlich gut verdienen?
Ein Lehrling in der Metalltechnischen oder Fahrzeugindustrie verdient beispielsweise im 4. Lehrjahr mindestens 2.028 Euro. „Diese Zahlen unterstreichen deutlich die Stärken der Branchen Metalltechnische Industrie, Fahrzeugindustrie sowie Elektro- und Elektronikindustrie als zentrale Arbeitgeberbranchen jetzt und zukünftig in der Steiermark“, betont Geschäftsführer Helmut Röck. „Aufgrund der hohen Entwicklungsdynamik der Branchen kommen immer wieder neue Berufsfelder dazu sowie entwickeln sich bestehende weiter, was vor allem für motivierte Mitarbeiter:innen spannend ist.“

Die klügsten Köpfe und die geschicktesten Hände
Für die drei Branchenvertretungen ist die Sicherung des Fachkräftepotenzials für die Mitgliedsbetriebe eine Kernaufgabe. Es werden viele wirtschafts-, bildungs- und gesellschaftspolitische Aktivitäten selbst oder in Kooperationen durchgeführt. Das sind unter anderem die gemeinsame Kommunikationsplattform „Die Industrie“ (zusammen mit der IV Steiermark), „Faszination Technik“ oder die Filmserie „Die Zukunftsmacher“ von „Die Industrie“ gemeinsam mit dem ORF.

Weltweit gefragt
Die Fakten sprechen eine klare Sprache: Die Metalltechnische Industrie stellt ein Drittel der Arbeitsplätze im heimischen Industriesektor – viele Unternehmen der Branche zählen zu den globalen Marktführern. In Forschung und Entwicklung werden in Österreich jährlich zwei Milliarden Euro investiert. Kurz gesagt, die Metalltechnische Industrie Steiermark steht für Innovation, Präzision und Qualität. Eine Herausforderung sind dabei aber die immer schwierigeren Rahmenbedingungen wie unter anderem die hohen Lohnnebenkosten. Um weiterhin das Rückgrat der steirischen Industrie zu bilden, ist nun die Politik gefragt, diese Rahmenbedingungen im internationalen Vergleich wieder zu verbessern, um auch in Zukunft diesen Beitrag leisten zu können.

Auf die Zukunft vorbereitet
Ob durch Komponenten für erneuerbare Energien oder durch optimierte Energieeffizienz – die Branche ist auf die Anforderungen der Zukunft bestens vorbereitet. Zudem bietet sie technikbegeisterten Arbeitnehmer:innen spannende berufliche Möglichkeiten, hervorragende Aufstiegschancen und neue Berufe. Beispielsweise nimmt die Mechatronik immer mehr Stellenwert ein, was man auch an neuen Berufsfeldern wie alternative Antriebstechnik und digitale Fertigung sieht.
„Viele Unternehmen bilden ihre eigenen Lehrlinge aus, und die Verdienstmöglichkeiten sind außergewöhnlich gut“, erklärt Hans Höllwart, Obmann der Metalltechnischen Industrie. „In Anbetracht des demografischen Wandels wird es immer wichtiger, auf betriebsinterne Weiterbildungsmaßnahmen zu setzen. Auch motivierte Quereinsteiger:innen sind sehr gefragt.“
Metalltechnische Industrie: 50.000 Beschäftigte in 236 Betrieben, 935 Lehrlinge

Zukunftsmarkt mit Karrierechancen
Mitarbeiter sind in jedem Unternehmen der Erfolgsfaktor“, weiß Gerold Grill, Vorsitzender der Elektro- und Elektronikindustrie, und betont die Notwendigkeit, in zufriedene Mitarbeitende zu investieren. Unternehmen erwarten hohe Leistung von ihren Mitarbeiter:innen – und das Gleiche gilt umgekehrt. Soziale Grundleistungen spielen dabei eine immer wichtigere Rolle. „Betriebskantinen, flexible Arbeitszeitmodelle und Betriebsausflüge sind Beispiele, wie Unternehmen ihre Mitarbeiter:innen motivieren und binden können.“

Gefragte Branche
Die Elektronikbranche erlebt derzeit einen beispielhaften Aufschwung. Ob im Bereich der Elektromobilität oder bei medizinischen Frühdiagnosen, die mittlerweile sogar per Smartphone erfolgen können – die Digitalisierung prägt unser tägliches Leben immer stärker. Gerold Grill betont, dass diese Branche ideal für Menschen ist, die schnelle Entwicklungen und Abwechslung schätzen. Gleichzeitig sind qualifizierte Arbeitskräfte stets gefragt, denn sie sind der Schlüssel zum Erfolg eines jeden Unternehmens. Der Schlüssel zum Erfolg liegt dabei in der Investition in Aus- und Weiterbildung. Viele Unternehmen setzen auf interne Ausbildungsprogramme, die sich bewährt haben. Besonders das Lehrlingsmodell bietet eine solide Grundlage, um qualifizierte Fachkräfte für die Zukunft auszubilden. Gerade in Zukunftsbranchen wie der Elektro- und Elektronikindustrie, die durch Elektromobilität und autonomes Fahren stark im Wandel sind, werden gut ausgebildete Fachkräfte immer gefragter.
Elektro- und Elektronikindustrie: 19.200 Beschäftigte in 64 Betrieben, 189 Lehrlinge

Chance auf Abenteuer
Freiraum für Innovationen und die Chance auf Abenteuer.“ Gerald Lackner, Vorsitzender der Fachvertretung der Fahrzeugindustrie, weiß, wovon er spricht, wenn er von den vielen Vorteilen der Branche spricht. „Wir sind aktuell im größten Wandel, den die Fahrzeugindustrie je erlebt hat. In dieser Branche tätig zu sein, ist eng verbunden mit spannenden Aufgabenstellungen und wirklichen Emotionen. Die Menschen in der Branche können aktiv am Wandel teilnehmen und die Zukunft gestalten.“

Spannende Zeit
Elektroautos sind längst in der Gesellschaft angekommen. Das war möglich durch die innovative Arbeit der Menschen in der Fahrzeugindustrie. Aber damit nicht genug. Es wird intensiv weiter an neuen Entwicklungen und Technologien gearbeitet. Und gerade diese spannende Zeit bringt viele Chancen mit sich – Chancen für Unternehmen genauso wie für die Personen, die dort arbeiten. Neben den ausgezeichneten Job- und Karrieremöglichkeiten bieten die dynamischen Entwicklungen den in der Fahrzeugindustrie arbeitenden Menschen die Möglichkeit, selbst zu wachsen, neue Technologien zu entwickeln und durch aktives Gestalten Veränderungen herbeizuführen.
Miteinander die Zukunft gestalten
Das Vorurteil, dass junge Leute heutzutage nicht mehr arbeiten wollen, kann Lackner dabei nicht nachvollziehen. Im Gegenteil: Sie sind begeistert, motiviert und Treiber von Innovationen. „Wichtig sind Wertschätzung und sinnstiftende Arbeit. Dazu gibt es in der Fahrzeugindustrie viele Möglichkeiten. Für die Betriebe ist es wichtig, sowohl in fachliche Ausbildung zu investieren als auch alles zu unternehmen, um die Menschen wachsen zu lassen – ein Weg, den wir bei AVL DiTEST schon lange erfolgreich leben.“
Fahrzeugindustrie: 22.800 Beschäftigte in 30 Betrieben, 281 Lehrlinge






